Die ersten Etappen auf dem Weserberglandweg haben wir vom 25-27.06.10 bei königlichem Wetter zurückgelegt.
Am ersten Tag starteten wir in Bad Karlshafen, von dort aus führte uns ein schmaler Weg 200 Höhenmeter hinauf zum Ausblick „Lug ins Land“.
Weiter ging es dann zur ersten Rast nach Amelith. Nach 20 Kilometern erreichten wir dann Neuhaus im Solling wo wir unsere Unterkunft im Hotel Schatte bezogen.
Am zweiten Tag standen 24 Kilometer auf dem Programm die uns quer durch den schönen Solling führten. Abschluss fand der Wandertag am Klostergut Armelungsborn.
Am dritten Tag ging es dann noch einmal für 12km über die Gipfel des Weserberglandes. Auf dem Ebersnacken- und Bodoturm konnte man die sagenhafte Fernsicht genießen.
>>Bilder Von der Wanderung
„Frisch auf“, der Vorstand.

Der Weserberglandweg:
Vom Ursprung der Weser in Hann. Münden, bis zu seinem Durchbruch in die norddeutsche Tiefebene, folgt man dem Fluss durch das Weserbergland.
Der Weg führt nordwärts durch Wälder, Wiesen, Felder und fachwerkbunte Städtchen. Er durchquert den sagenumwobenen Reinhardswald mit dem Dornröschenschloß Sababurg.
Weiter geht es durch das Hochmoor Mecklenbruch im waldreichen Hochsolling und über den Vogler. Märchen und Sagen sind allgegenwärtig im Weserbergland. So begegnet man historischen Persönlichkeiten, wie dem Doktor Eisenbart in Hann. Münden, dem Lügenbaron von Münchhausen in Bodenwerder und dem Rattenfänger von Hameln.
Nach dem Hohenstein im Süntel führt der Weg über das Wesergebirge, vorbei an der Schaumburg mit Blick über Rinteln.
Nach gut 200 erlebnisreichen Kilometern zu Fuß taucht auf dem Wittekindsberg im Wiehengebirge die Silhouette des Kaiser-Wilhelm Denkmals an der Porta Westfalica auf.
Selbstverständlich ist der Weg auch in umgekehrter Richtung, von der Westfälischen Pforte zum Weserstein, möglich und reizvoll.
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